Interview mit Marisa Reich (ehemalige Studentin)

«Das Online-Setting von eFachausweis bot mir die ideale Lösung, um Beruf, Familie und Weiterbildung erfolgreich zu vereinen.» In dieser Interview-Reihe sprechen wir mit Absolventinnen und Absolventen von eFachausweis über ihre Erfahrungen während des Studiums. Marisa Reich ist erfolgreiche Absolventin des Lehrganges Betriebliche Mentorin inkl. Coach nach ICF (Level 1 ACC ICF). Was hast Du aus dem ICF-Zertifikatskurs für Dich beruflich mitgenommen?Der ICF-Zertifikatskurs hat mir erheblich dabei geholfen, meine Fähigkeiten im Coaching, insbesondere im Kurzzeitcoaching, weiter zu vertiefen und zu festigen. Durch eine ausgewogene Mischung aus theoretischen Blöcken, praxisnahen Übungseinheiten und direkter Anwendung konnte ich klare und effektive Coachingsequenzen entwickeln und etabilieren. Diese Erfahrung war äusserst bereichernd und hat mein berufliches Repertoire wesentlich erweitert. Was hat Dich dazu bewogen, Deine Ausbildung bei eFachausweis (im Online-Setting) zu machen?Als berufstätige Personalverantwortliche und Mutter war es mir wichtig, eine Ausbildung zu finden, die sich flexibel in meinen Alltag integrieren lässt. Wochenenden sind für mich wertvolle Familienzeit und durch meine Hobbys und ehrenamtliche Tätigkeit im Sport sind diese oft zusätzlich verplant. Das Online-Setting von eFachausweis, mit seinen Abendkursen, bot mir die ideale Lösung, um Beruf, Familie und Weiterbildung erfolgreich zu vereinen. Weshalb würdest Du diesen Zertifikatsabschluss für die ICF Stufe 1 ACC anderen Teilnehmern empfehlen?Der ICF Stufe 1 ACC Zertifikatsabschluss ist eine wertvolle Bereicherung für jede Coachingpraxis. Anstatt auf vorgefertigte Tools zu setzen, lehrt er, wie man durch einen strukturierten Coaching-Prozess und gezielte Fragestellungen den Klienten zu eigenen Erkenntnissen verhilft. Diese methodische Herangehensweise stärkt die Effektivität und Nachhaltigkeit des Coachings.
Interview mit Filipe Barbosa (ehemaliger Student)

«Ich wollte nicht abends oder samstags regelmässig zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einer Präsenz-Schule reisen.» In dieser Interview-Reihe sprechen wir mit Absolventinnen und Absolventen von eFachausweis über ihre Erfahrungen während des Studiums. Filipe Barbosa ist erfolgreicher Absolvent des Lehrganges eidg. dipl. Experte in Rechnungslegung & Controlling. Filipe, Du hast im Mai 2024 die höhere Fachprüfung zum eidg. diplomierten Experten in Rechnungslegung & Controlling erfolgreich abgelegt. Dies als eFachausweis-Student im Intensiv-Pionierlehrgang. Das gesamte eFachausweis-Team freut sich sehr und gratuliert Dir herzlich zu diesem grossartigen Erfolg. Warum hast Du Dich für eFachausweis entschieden?Ich wollte nicht abends oder samstags regelmässig zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einer Präsenz-Schule reisen. Ich suchte eine flexible Möglichkeit des Studiums. Da ich bei Euch bereits den Fachausweis Finanz- und Rechnungswesen absolviert hatte und das Angebot von eFachausweis sehr schätzte, habe ich mich entschieden, auch den Experten bei Euch zu machen. Du hast den Experten-Stoff in sensationellen 1.5 Jahren absolviert und die Prüfung bestanden. Wie hast Du das geschafft?Bei eFachausweis zu studieren, erfordert eine hohe Selbstdisziplin. Es ist nicht damit getan, die Lernumgebung durchzuarbeiten und an den Videokonferenzen teilzunehmen. Man musst regelmässig lernen und vor allem Übungen machen. Darüber hinaus muss man eine hohe digitale Affinität und eine gute Arbeits- und Lerntechnik haben. Es war sehr anspruchsvoll, aber nach meiner Meinung ist es möglich, sich in dieser Zeit auf die Prüfung vorzubereiten. Bei eFachausweis gibt es zwei Zwischen-Prüfungen und eine Fachgespräch-Simulation am Ende. Wir führen keine regelmässigen Prüfungen am Semesterende durch. Wie hast Du dieses System erlebt?Aus meiner Sicht ist das eine sehr sinnvolle Vorgehensweise. Üblicherweise wird der Stoff durchgearbeitet und dann am Semesterende eine Prüfung geschrieben. Bei Euch konzentriert man sich auf das Wesentliche, bezieht Aufgaben aus alten Prüfungen gezielt in die Videokonferenzen ein und habt einen sehr grossen Katalog eigener Aufgaben. Das fand ich sehr gut. Die Simulation des mündlichen Fachgesprächs nach den schriftlichen Prüfungen war für mich sehr gelungen. Wie beurteilst Du die Contents in der Lernumgebung aus heutiger Sicht?Nach meiner Meinung ist die Experten-Lernumgebung sehr gelungen. Mir haben insbesondere die Lernvideos in IFRS, Wertorientiertes Controlling und Corporate Finance gefallen. Sehr gut fand ich auch die umfangreiche Sammlung von Übungsaufgaben, die in vielen Modulen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden enthalten sind. Das war für die Prüfungsvorbereitung sehr hilfreich. Wie schätzt Du das Kompetenzprofil unserer Mentoren ein?Über die ganze Weiterbildung bei Euch wurde ich von sehr erfahrenen und fachkompetenten Mentoren betreut. Auch wenn ich mal etwas nicht nachvollziehen konnte, haben die Mentoren die Sachverhalte in den Videokonferenzen geduldig und detailliert erläutert. Es wurden meist Zusatz-Aufgaben für die Videokonferenzen vorbereitet. In vielen Modulen wurden regelmässig alte Prüfungsaufgaben besprochen. Ihr arbeitet mit kleinen Gruppen mit 4–5 Studierenden, so dass die Mentoren immer gut auf individuelle Bedürfnisse eingehen konnten. Seit der letzten Änderung der Prüfungsordnung gibt es neu die Prüfung Datenmanagement. Wie wurdest Du aus Deiner Sicht darauf vorbereitet?er Mentor war in allen Excel-Fragen sehr gut aufgestellt. Wir sind gemeinsam die Null-Serie durchgegangen. Die Prüfung war für mich sehr machbar. Es ist empfehlenswert, in der Lernumgebung stärker auf Theoriefragen des Themas einzugehen. Wie hast Du die Betreuung durch die Administration und die Lehrgangsleitung empfunden?Meine persönlichen Anliegen wurden immer sehr zeitnah bearbeitet/beantwortet. Alles sehr pflegeleicht, würde ich sagen. Die Lehrgangsübersicht hat einem immer gut angezeigt, wo man zeitlich steht. Die Lernumgebung hat bei mir technisch immer funktioniert. Ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass eFachausweis den Lehrgang wirklich gut organisiert hat. Du bist jetzt Experte. Wie geht es weiter bei Dir?Ich habe eine Führungsaufgabe im Rechnungswesen übernommen und werde jetzt erst einmal weiter Berufserfahrung sammeln. Meine Weiterbildung werde ich vor allem auf die fachliche Weiterbildung konzentrieren. Ein weiteres Diplom mit Titel muss nicht unbedingt sein. Ich werde z.B. die Tagesseminare des VEB zu Fachthemen besuchen. Das Interview mit Filipe führte Martin Schmeding (Lehrgangsverantwortlicher) im Mai 2024.
Interview Corina Stegemann (ehemalige Studentin)

«Ich konnte in meinem Tempo studieren, wann ich wollte. Und das sogar neben meinem 100 % Job» In dieser Interview-Reihe sprechen wir mit Absolventinnen und Absolventen von eFachausweis über ihre Erfahrungen während des Studiums. Corina Stegemann ist erfolgreiche Absolventin des Lehrganges als Betriebliche Mentorin. Hallo Corina – schön nimmst Du Dir Zeit für uns. Erzähle uns kurz, was du beruflich machst.Gerne. Ich bin seit der Lehre im HR. Zuerst als HR Assistentin, Sachbearbeiterin HR, HR Fachfrau – da habe ich den eidgenössischen Abschluss – und aktuell arbeite ich in der HR Bereichsleitung des Spitals Linth in Uznach. Ich komme aber ursprünglich aus der Industrie, was mir auch sehr gut gefiel, da man näher an den Menschen ist. Das ist ohnehin der Teil im HR, der mir am liebsten ist. Mitarbeiter zu stärken, zu begleiten und zu unterstützen in ihrer Entwicklung. Da braucht es auch eine Portion Psychologie, was letztlich mein Interesse geweckt hat, nach einer Ausbildung zu suchen, welche mir in diesem Bereich neues Wissen vermittelt. Du nahmst also eine Weiterbildung als Betriebliche Mentorin in Angriff.Die Ausbildung zur Fachfrau HR hatte ich 2019/20 abgeschlossen. Ich arbeite wie gesagt extrem gerne, brauche aber auch Abwechslung, möchte meinen Horizont ständig erweitern. Also dachte ich mir: “28 ist ein gutes Alter, um etwas Neues anzupacken.” Und da ich wusste, dass ich etwas machen möchte, wo ich meine Stärken einsetzen kann – ich bin ziemlich empathisch und kann Menschen gut auf ihrem Weg unterstützen und sie begleiten – bin ich auf die Ausbildung als Betriebliche Mentorin bei eFachausweis gestossen. Und das, obwohl ich ursprünglich an eine Ausbildung mit Präsenzunterricht gedacht hatte, weil ich mich wie gesagt gerne mit Menschen austausche. Aber irgendwie habe ich mich dann doch entschieden, einfach mal etwas Neues auszuprobieren und ein Online-Studium auszuprobieren. Ohne noch zu wissen, was mich erwartet. Was ist passiert?Kurz nach Beginn des Studiums wurde ich schwanger… Und da war die Flexibilität des Studiums dann natürlich genial. Ich konnte ganz nach Belieben dann lernen, wenn es mir zwischen Arbeit und Müdigkeitsphasen gerade passte. Was hast Du am Lernen mit eFachausweis besonders geschätzt?Wie gesagt: Ich konnte in meinem Tempo studieren, wann ich wollte. Und das sogar neben meinem 100 % Job, plus Schwangerschaft. Diese Flexibilität war sicher auch ein Gedanke bei der Entscheidung für eFachausweis. Zumal es mir ja primär um das Wissen, den Lerninhalt geht und nicht um den Ort der Ausbildung. Als Glarnerin bin ich ausserdem auch nicht gerade um die Ecke zu Zürich, Luzern, Bern oder Basel, weshalb mir ein ortsunabhängiges Online-Studium ebenfalls willkommen war. Also habe ich die Challenge angenommen und es auf diesem Weg probiert. Wie hast Du Dir das Lernen eingeteilt?Ich konnte am Arbeitsplatz ein Sitzungszimmer benutzen, was in meiner Situation – auch mit der Schwangerschaft – natürlich ideal, weil super flexibel war. So konnte ich gemäss meinem Lebenslauf Zeiten wählen, an denen ich gelernt habe. In der Regel habe ich jeden zweiten Freitag einen halben oder ganzen Tag frei genommen, um zu lernen. Das hat gereicht. Aber man muss wissen: Die Inhalte sind sehr breit und ausführlich. Wenn man sich alles bis ins Detail ansehen möchte, bedeutet das einen sehr grossen Aufwand. Weil ich aber schon viel Berufserfahrung mitgebracht hatte, konnte ich mich einfach auf all die Bereiche vertieft konzentriert, die neu waren, oder die ich speziell auffrischen wollte. Das hat die Studienzeit ein wenig verkürzt. Ich habe schon einige Weiterbildungen gemacht und weiss deshalb, was ich lernen muss oder soll und kann mir das einteilen. Dabei kam es mir natürlich gelegen, dass ich bei eFachausweis selber das Tempo entscheiden konnte. Das ist optimal, weil bei vielen Ausbildungen gibt es Themen, die man trotz Vorwissen “absitzen” muss. Das ist nicht sehr motivierend. Da ist eben die “Wahlfreiheit” von eFachausweis definitiv ein Vorteil. Wenn man aber alles bis ins Detail studieren möchte, dann müsste man schon damit rechnen, einen ganzen Tag pro Woche investieren zu können. Das ist dann eine wirklich gute Vorbereitung für die Prüfung. Woher wusstest du, ob das Gelernte wirklich sattelfest war und deine Fortschritte ausreichten?In dieser Ausbildung ist das Auswendig lernen von Fakten und Daten nicht so zentral. Die Prüfung ist grösstenteils eine thematische Arbeit (Betriebliches Mentoring), deren Erarbeitung sehr aufwendig ist. Die eigentliche Prüfung ist dann die Präsentation der Arbeit und ein anschliessendes Fachgespräch. Ein weiterer Teil ist das Begleitungskonzept (auch hier schreibt man eine Arbeit) – ebenso mit Präsentation und Fachgespräch. Und der dritte Teil ist dann die Live-Begleitung (Schauspiel). Da kann dann alles kommen. Man bekommt einfach ein Thema, wo man ein Coaching simulieren muss und das kann man so ohnehin nicht im Detail vorbereiten. Und irgendwann muss man es einfach machen. Ich habe mir deshalb einfach mein neu erlangtes Wissen und meine Tools zurechtgelegt und gedanklich vorbereitet und überlegt, wie ich diese einsetzen möchte. Danach habe ich einfach versucht, diese Gespräche gut zu führen. Wie hast Du die persönliche Begleitung für die beiden prüfungsrelevanten Arbeiten erlebt?Die Begleitung bei der Erstellung meiner Arbeiten empfand ich als sehr wertvoll und ich bekam viele gute Inputs und Gedankenanstösse. Dafür bin ich sehr dankbar. Wem würdest du die Ausbildung als Betriebliche Mentorin bei eFachausweis empfehlen?eFachausweis ist super für Menschen mit Selbstdisziplin, die eine maximale Flexibilität möchten. Oder einfach gerne von zu Hause aus lernen. Der Lehrgang selbst richtet sich insbesondere an Leute mit guten Menschenkenntnissen und Empathie, die sich für Menschen interessieren, die offen und kommunikativ sind und gut zuhören können. Wer so veranlagt ist und lernen möchte, wie solche Eigenschaften am besten eingesetzt werden, wird bestimmt viel Spass beim Lernen haben.
